LOGOPÄDIE

Redeflussstörung
Beim Stottern kommt es zu unwillkürlichen Verkrampfungen der Sprechmuskulatur und der Wiederholung von Lauten, Wortteilen, Dehnungen und Blockierungen. Diese Sprechmuster können sich verhärten und sich mit oder ohne Mitbewegungen zum Stottern entwickeln. Beim Poltern hingegen kommt es zu einem überschießenden Sprechen mit Auslassungen, mit nuschelnder Artikulation, von größeren sprachlichen Einheiten. Eine logopädische Diagnose zur Abgrenzung von physiologischen Redeunflüssigkeiten, (sie sind nicht therapiewürdig), dient als Voraussetzung für die Therapie und hilft mit einer anschließenden Beratung Eltern und Angehörigen und auch Pädagogen richtig mit den Auffälligkeiten umzugehen.

Stimme

als Ausdruck unserer Persönlichkeit, sagt uns und den Angesprochenen weit mehr als den bloßen Sachverhalt. Ich behandle Stimmstörungen nach Tumoren oder Operationen, Krankheit,... Liegen keine physischen Ursachen vor, so kann ein falscher Gebrauch der Sprechwerkzeuge zu Stimmstörungen führen, die oft auch mit körperlichen Veränderungen einher gehen können. Dies betrifft sowohl die Sprechstimme wie die Singstimme. Kindergartenpädagogen, Pädagogen, Freizeit-Sänger und Chorsänger sind oftmals davon betroffen und bei mir in Therapie.

Menschen mit besonderen Bedürfnissen

kommunizieren oft anders, manchmal mit Gebärden, dann mit elektronischen Kommunikationshilfen oder nur mit Mimik und Gestik. Ihnen allen gleich ist aber das Bedürfnis sich mitzuteilen und ihre eigenen Wünsche auszudrücken und an der Gesellschaft teilzunehmen. Ich sehe es als meine Aufgabe ihre Kommunikationsfähigkeit zu stärken, steht diese Fähigkeit doch auch in Hinblick auf die berufliche Zukunft im Vordergrund!

Kinder mit Sprachentwicklungsstörungen

werden zwar schon oft früh auffällig, doch bis sie in die Logopädie kommen vergehen manchmal Jahre. In der Zwischenzeit verlieren die Kinder ihre soziale Stellung in der Familie bei ihren Freunden oder im Kindergarten. Ihre Leistungen lassen nach, der Druck steigt. Ihr Sprache entwickelt sich langsamer oder bleibt oft sogar aus. Nicht selten kommt es auch zu Aggressionen, weil sie sich nicht ausreichend verständlich machen können.

Neurologische Sprachstörungen

treten oft unverhofft auf und sind häufig die Folge eines Schlaganfalles. Je früher die Erkennung und die medizinische Versorgung erfolgt, desto geringer die  neurologischen Ausfälle. Das Sprechen, das Schlucken, sind dabei oft gravierend beeinträchtigt. Diese Fähigkeiten müssen im Rahmen der Logopädie (akut – Reha – post Reha) nach und nach neu erarbeitet werden.

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